HIM gehen mit „Tears On Tape“ auf Club-Tour

Mit „Join Me“ gelang der finnischen Band HIM (His Infernal Majesty) mit Frontmann Ville Valo als wahrgewordenem Rebellentraum aller Mädchen anno 2000 der internationale Durchbruch. Mit seiner Lockenmähne und den dunkel geschminkten Augen wirkt er wie die Inkarnation von Marc Bolan, dem genialen Sänger der 70er Jahre-Kultband T. Rex. Und eigentlich singt Valo auch so, nur tiefer, so wie der gesamte Sound von HIM klingt, irgendwie düster – infernalisch halt. Ihr „Love Metal“ mit Anleihen aus dem Gothic/Dark Metal ist melancholisch und melodiös, sing- und tanzbar, ungemein chartstauglich und entsprechend erfolgreich. Seit ihrem Debütalbum „Greatest Lovesongs Vol. 666“ von 1997 haben HIM mehr als 8 Millionen Alben verkauft, und nach drei Jahren Pause erscheint am 26. April ihr von Fans lang ersehntes, neuestes Werk, „Tears On Tape“. Noch vor Erscheinen spielen sie im Rahmen der HIM Tour zwei Deutschland-Gigs in Berlin und Köln.

Das Bandlogo, das „Heartagram“, ist zurzeit neben einem abstrakten Kunstwerk mit Geweih das Einzige, was auf der aktuellen HIM-Website zu sehen ist – mitsamt der Aufforderung, das korrekte Passwort einzugeben. Seitdem wird in den üblichen Foren und Netzwerken heftig spekuliert, um welches Passwort es sich handeln könnte – und ob das, was nach erfolgter Eingabe erscheint (ein kurzes Aufflackern des Albumcovers), wirklich alles gewesen sein soll. Immerhin: Die Tracklist wurde inzwischen ebenfalls veröffentlicht, und je nach Quelle lässt Ville Valo verlauten, dass es etwas wie „Tears On Tape“ noch nie gab: Metal meets Folk oder Twin Peaks-Soundtrack meets Motörhead. Kurz: die Finnen machen es spannend. Da ist es auch kein Wunder, dass die Tickets für die Konzerte in Deutschland nicht mehr vorrätig sind. Wer sich jedoch für den HIM Ticketalarm registriert, wird informiert, sobald sie Termine nachlegen oder wieder auf Tour gehen.

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