Heino Tour: Fans hoffen auf Live-Shows des Albums „Mit freundlichen Grüßen“

Heino schlägt zurück. Nachdem er sich jahrelang mit dem „wahren Heino“ herumärgern musste, dreht der blonde Volksbarde nun einfach den Spieß um und singt deutsches Liedgut seiner Musikerkollegen von Rammstein, den Ärzten, Peter Fox, den Sportfreunden Stiller und anderen. Immerhin hat er es damit auf die Titelseiten und in die Feuilletons sämtlicher Gazetten und in die sonntagabendliche Kulturhochburg von TTT geschafft – wenn auch nur in die stirnrunzelnde Abschiedsglosse „Schluss mit Moor“.

Das Album „Mit freundlichen Grüßen“ (Die Fantastischen Vier lassen grüßen) erscheint am 1. Februar und erobert bereits vor Erscheinen – als erstes Album von Heino überhaupt – Platz 1 der deutschen Album-Charts. Bei einem solchen Coup – nicht zuletzt der raffiniert gewählte, subversive Untertitel Das verbotene Album dürfte erheblich zum Abverkauf desselben beitragen – verwundert es nicht, dass die Boulevardpresse ein gefundenes Fressen wittert und „Mit freundlichen Grüßen“ zum Krieg zwischen Heino und den Rockern hochstilisiert. Immerhin: Heino stößt in vielen Foren und Plattformen von YouTube bis laut.de keineswegs ausschließlich auf Unverständnis oder gar Ablehnung. Ganz im Gegenteil: In vielen Kommentaren kommt beispielsweise die Coverversion von „Junge“ (Die Ärzte) oder „Sonne“ (Rammstein) ziemlich gut weg. Was wiederum die alte Weisheit untermauert, dass ein guter Song auch seine Coverversionen schadlos übersteht. Ob es Heino gelingt, sich mit neuen Tönen und neuem Image auch eine neue Fangemeinde zu erschließen? Seine Facebook-Seite mit Totenkopf-Logo hat jedenfalls schon knapp 7.000 Fans, die laufend mit Neuigkeiten versorgt werden – und bestimmt zu den ersten gehören, die erfahren, ob es auch eine Heino Tour geben wird. Ebenfalls auf dem Laufenden bleiben alle, die sich für den Heino Ticketalarm registrieren.

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