Amy Winehouse Tod mit 27 – sie folgt Morrison, Cobain, Hendrix & Joplin

Sie ist dem Club 27 beigetragen, ganz nach dem Motto: „Live Fast, Love Hard, Die Young“.
Amy Winehouse starb am vergangenen Freitag im Alter von 27 Jahren in ihrer Londoner Wohnung. Sie wurde 2006 mit dem Erscheinen ihres Albums „Back to Black“ als das musikalische Talent unserer Zeit gefeiert und machte seitdem vor allem mit ihren Drogen und Alkohol Problemen von sich reden.
Noch vor dem Start ihrer Comeback Tour im Juni hatte die fünf-fache Grammy-Gewinnerin sich wieder einmal in eine Entzugsklinik begeben – vermutlich wieder umsonst. Der Tour-Auftakt wurde zum Desaster, so dass die Tour wieder abgeblasen werden musste.
Nach ihrem Tod zeigten sich Fans, Familie und andere Prominente geschockt. So twitterte Kelly Osborne „Ich kann zurzeit nicht mal atmen, weil ich so weinen muss. Ich habe gerade eine meiner besten Freundinnen verloren. Ich liebe dich für immer Amy und werde dein wahres Ich nie vergessen.“ und Comedian und Schauspieler Russel Brand (Ehemann von Katy Perry), der Amy bereits früher kannte und im Alter von 27 Jahren selbst schwer drogenabhängig war, veröffentlichte im britischen „The Guardian“ einen Nachruf an Winehouse, in dem er die Sängerin als „süß, seltsam, vor allem aber verletzlich“ beschrieb. Zu den Umständen ihres Todes äußerte sich Brand: „Es ist egal, ob diese Tragödie zu verhindern gewesen wäre oder nicht. Denn heute ist sie es nicht mehr. Wir haben eine schöne, talentierte Frau an diese Krankheit verloren. Nicht alle Süchtigen haben Amys unglaubliches Talent. Oder Kurts oder Jimis oder Janis‘. Manche Menschen werden einfach nur abhängig. Alles, was wir tun können, ist, unsere Sichtweise dieses Zustandes zu überdenken.“ Sucht sei kein Verbrechen, so Brand, „und auch keine romantische Vorliebe. Es ist eine Krankheit, die tötet.“

Erste Obduktionsergebnisse zu den genaueren Gründen ihres Todes, sollen voraussichtlich noch heute vorliegen.

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